Projektwoche

an der VBS Augarten

Internationale Wirtschafts- und Kulturreise nach BERLIN

„Wo steppt der Bär? – in BÄRlin!“

Montag. Es war der 09. September und wir standen am Flughafen Wien-Schwechat. Um 9 Uhr ging unser Flugzeug in Richtung Berlin. Der Pilot war topmotiviert und der Flug verkürzte sich um 20 Minuten – nicht weil das Flugzeug abstürzte, sondern weil die Anflugschneise früher frei geworden war.

Gleich nachdem wir unsere Koffer in der Jugendherberge deponiert hatten, machten wir uns auch schon auf den Weg ins zweitgrößte Einkaufszentrum Europas, das „KaDeWe“ – das größte ist „Harrod’s“ in London. Die Auswahl war beeindruckend und das Kaufhaus ist besser organisiert, als der englische Rivale – vielleicht, weil es seit kurzem einem Tiroler gehört.

Abend. Unser abendlicher Spaziergang durch den Bezirk Kreuzberg führte uns zufällig zum berühmten „Checkpoint Charlie“. Das ist der Übergang vom ehemaligen amerikanischen Sektor zum ehemaligen sowjetischen Sektor. Ein nachgebautes Wachhäuschen und eine riesige Tafel mit 2 Soldaten erinnern immer noch an diese schlimme Zeit. Neben dem Häuschen steht ein Schild mit der Aufschrift: „Achtung, Sie verlassen den amerikanischen Sektor“

  • Dienstag. Abend. Unsere Professor/innen ließen sich zum Abschluss eines anstrengenden, aber interessanten Tages ein kleines „Zuckerl“ einfallen: Die Aussichtsplattform des Berliner Fernsehturms. Die Aussicht war überwältigend. Berlin bei Nacht ist wirklich sehenswert – fast so sehenswert wie Wien. Jedoch hat man in Wien nicht die Chance von 203 Metern einen Ausblick zu ergattern, außer man fährt auf einen der Hausberge. Doch auf den „Prenzlauer Berg“ in Berlin komme ich noch zu sprechen.
  • Mittwoch. Mittag. Wir machten eine Bootstour auf der Spree. Der Kulturvermittler hatte eine sehr angenehme Stimme und stellte die Wahrzeichen Berlins, die man vom Boot aus sehen konnte, sehr gut vor. Unter anderem bekamen wir das Berliner Abgeordnetenhaus zu Gesicht.
    Abend. Wir schauten uns eine Komödie an: „Toutou“ von Daniel Besse und Agnès Tutenuit. Das Stück haute uns alle nicht wirklich vom Hocker, da unsere ursprüngliche Absicht darin lag, dass wir uns ein Kabarett anschauen – doch daraus wurde ein Theaterstück mit ein paar Pointen.
  • Donnerstag. Nachmittag. Wir trafen uns mit einer Kunstvermittlerin an einer Kreuzung am „Prenzlauer Berg“, wobei „Berg“ die falsche Bezeichnung ist. Berliner sind dafür berühmt, dass sie für alles einen Spitznamen haben, jedoch dieses Hügelchen als „Berg“ zu bezeichnen, ist sehr kühn. Die Führung wiederum war sehr interessant und führte uns durch einen 150 Jahre alten Wasserspeicher und 2 Keller (einen Bierkeller und einen Sakristeikeller).
  • Freitag. Dies war der letzte Tag unserer Berlin-Woche und stand uns zur freien Verfügung. Diesen letzten Tag verbrachten wir damit, Orte, die wir noch nicht besucht hatten, mit „Shopping“ zu kombinieren. SO waren wir im Shop von einer „Newcomer-Designerin“, Bonnie Strange ihr Name – Ex-Verlobte von Wilson Gonzales Ochsenknecht. Doch zu unserem Pech hielt sich die Designerin nicht in ihrem Atelier (gleich Geschäft) auf, sondern befand sich auf der Vienna Fashion Week.

Am Nachmittag gönnten wir uns noch eine berühmt berüchtigte Curry-Wurst beim Brandenburger Tor, für die wir stolze 20 Minuten anstanden. Doch sie war es wert.

Der letzte kleine „Höhepunkt“ war die 40 minütige Verspätung unseres Flugzeugs zurück nach Wien.

Internationale Reise nach Kopenhagen

Eine Schülergruppe aus  der 3IT und der 4IT besuchte unter der Leitung von Frau Prof. Gauss  die wunderschöne Hauptstadt Dänemarks.

Am Flughafen wurden wir bereits von unseren Gastfamilien erwartet. Ab Montag verbrachten wir den Großteil des Tages am „Niels Brock Business College“ um an einem gemeinsamen Projekt teilzunehmen. Gemeinsam mit italienischen, französischen und dänischen Schüler/innen erstellten wir ansprechende Präsentationen und Folder zu Thema „Young in Europe – Hopes and Dreams fort he Future“.  An den Nachmittagen, zeigten uns die dänischen Schüler/innen die Stadt und einige Sehenswürdigkeiten.

Alles in allem war die Reise nach Kopenhagen überaus interessant. Wir konnten unsere Englischkenntnisse verbessern, hatten die Chance ein anderes Schulsystem und eine neue Kultur kennenzulernen und schlossen vor allem viele neue Freundschaften. Ich empfehle jedem/r Schüler/in, der die Chance auf einen Auslandsaufenthalt bekommt, diese zu nutzen.