Exkursionen

Kunst und Kultur 4.0
„Hört, hört! Wir sind im Radio!“
Besuch bei Radio Wien – mit Dr. Badegruber

Am Dienstag, den 17. November 2015 trafen sich die Teilnehmer der unverbindlichen Übung Kunst und Kultur in Begleitung von Mag. Sigrid Weber, um die Radio Wien Redaktion zu besuchen. Dort trafen wir uns mit Dr. Badegruber.

Auf den Punkt gebracht: In den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war Dr. Badegruber freier Journalist für Zeitungen und Magazine mit den Schwerpunkten Wirtschaft/Oststaaten, Industriereportage und Entwicklungspolitik. Ab 1984 im ORF, vorerst als freier Reporter, Moderator und Regisseur im Landesstudio Wien und freier Mitarbeiter der Parlamentsredaktion/Fernsehen tätig. Hernach im Neuen Radio Wien Stv. Programmchef, Chef vom Dienst und Leiter der Wirtschaftsredaktion. Gegenwärtig ist er Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Sonderprojekte im ORF Wien.

Nach einer herzlichen Begrüßung ging es gleich in den Sitzungssaal, wo wir alles über die Geschichte des Radios und des Gebäudes, in dem sich Radio Wien befindet, erfuhren. Auch die Wichtigkeit der englischen Sprache im Medienbereich würde den Schülerinnen und Schülern deutlich aufgezeigt.

Einen tiefen Einblick erlaubte uns Dr. Badegruber in sein Leben und seine Berufserfahrung und erklärte den Schülerinnen und Schülern spielerisch die Methoden und vor allem die Härten in der Pressetätigkeit.

Dann ging es nach einer kleinen Verhaltensinstruktion in die Redaktion: Handy aus und nicht sprechen, wenn das rote Licht an ist. Wir lernten die Kundendienstabteilung kennen, in der bis zu 300 Anrufe pro Tag eingehen. Ein stressiger Job! Auch die Verkehrsredaktion verlangt Vieles von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Anschließend war es soweit! Wir durften in den Live-Bereich, wo gegen 17Uhr die Nachrichten ausgestrahlt wurden. Und wir waren live dabei!

Hautnah im kleinen Mikrofonzimmer konnten wir über Moderation und Rhetorik allerhand lernen! Alex Jokel kann selbst mit Kaugummi perfekt moderieren!

Die Zeit verging im Fluge, trotzdem bekamen wir noch die Möglichkeit, bevor „Wien heute“ um 19Uhr losging, das Fernsehstudio zu besichtigen und auch die dazugehörige Fernsehredaktion.

Jobmöglichkeiten gibt es auch hier genug! Durchhaltevermögen und Biss wird allerdings jedenfalls benötigt.

Wir freuen uns schon, bald beim ORF am Küniglberg die Greenbox unsicher zu machen!

In der Folge zeigen wir eine Auswahl von Bildern der verschiedenen Exkursionen im Freigegenstand „Kunst und Kultur“:


Wir entdecken die Welt – Bratislava

In einer Stunde und um nur € 4,- kann man als Schüler nach Bratislava reisen  – und allerhand entdecken!

Ob mit dem Bummelbus durch die Stadt hinauf zur Burg oder zu Fuss durch die engen Gassen der Altstadt, bei dem Wetterglück schmeckten nach den Besichtigungen die traditionellen Speisen wie Gulaschsuppe und Sauerkraut besonders gut!

Es war ein toller Stadtausflug, den wir alle gerne wiederholen!

 


 

„Glück auf“ in der Seegrotte Hinterbrühl

Dieses Jahr ging unser Herbstwandertag zur Seegrotte Hinterbrühl.

Unsere Führung startete mit einem Marsch durch den engen Triebstollen ins Innere des Bergwerks. Dabei wurde uns erklärt wie früher hier in Hinterbrühl Gips abgebaut wurde, und dass hier ganz schön harte Arbeitsbedingungen herrschten, wie zum Beispiel die ganzjährig geringen Temperaturen von 9 bis 12 °C.

Im Inneren des Bergwerks gibt es zwei Seen. Der große See ist mit seinen 6.200 m2 Wasseroberfläche der größte unterirdische See Europas. Er befindet sich 60m unter der Erdoberfläche. Auf diesem See haben wir auch eine kurze Bootsfahrt gemacht.

Auch eine kleine Kapelle gab es im Bergwerk. Diese wurde von den Bergleuten als Andenken an verunglückte Kameraden errichtet. Die Barbarakapelle ist nach der Schutzpatronin der Bergleute benannt, der Heiligen Barbara.

Während des zweiten Weltkriegs wurde die Seegrotte von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und daraus eine unterirdische, (fast) bombensichere Flugzeugfabrik gemacht.

Auch in Hollywood ist die Seegrotte bekannt. Teile der Grotte dienten 1993 als Filmkulisse für den Walt Disney Film „Die drei Musketiere“ (in den Hauptrollen: Charlie Sheen, Kiefer Sutherland, Chris O’Donnell). Zu Beginn des Films fährt Kardinal Richelieu mit dem Drachenboot durch einen Höhlenkomplex in Frankreich. Naja, eigentlich durch die Seegrotte in Hinterbrühl J. Das originale Drachenboot ist auch jetzt noch in der Seegrotte zu sehen.

Wir hatten einen schönen Ausflugstag, die Führung durch das Bergwerk war sehr interessant und abwechslungsreich, aber ganz schön kalt.


Ein eigenes Unternehmen gründen – aber wo und wie?

Im Oktober machten wir uns mit Frau Prof. Schiller und Frau Prof. Köstinger auf den Weg ins Unternehmerzentrum Rochuspark. Das Unternehmerzentrum ist ein Gebäude in dem sich Selbständige einmieten können um dort zu arbeiten. Jeder hat seinen eigenen Arbeitsbereich. Küche und Aufenthaltsraum – mit Tischfussball- und Tischtennistisch ausgestattet –  werden gemeinsam genutzt. Wir haben dort erfahren worauf man achten muss wenn man ein eigenes Unternehmen gründen möchte. Am interessantesten waren die Geschichten von Herrn Liebminger, der vor einigen Jahren das Cafe „Frischzelle“ eröffnet hat und uns erzählte wie es ist, selbständig zu sein.


 

Kunst und Kultur „in action“

Die Gruppe der 15 Kunstteilnehmer/innen haben sich nach der Übersichtsführung „in progress“ im MUMOK  über Pop-Art mal selbst als Andy Warhol fühlen dürfen und in ihren orangen Malermänteln so richtig mit Farbe und Werkzeugen jongliert und dadurch sehr kreative,  sehr bunte Malereien für unser Schulhaus erstellt.


Von Monet bis Picasso

Keine weltbedrohlichen Ankündigungen sondern die Schlechtwetterprognosen haben die 2 BK der VBS-Augarten, begleitet von ihrer Klassenvorständin Mag. Maria Neckam-Hochegger ins Museum geführt. Die Schüler/innen bekamen durch die Ausstellung „von Monet bis Picasso“ in der Albertina einen Überblick über die Malschulen von der Jahrhundertwende bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Nicht nur Kunstwerke verstorbener Künstler sondern auch noch lebender Künstler sind ausgestellt.

Anschließend an die Führung hatten die Schüler/innen noch genügend Zeit die Architektur des Museums zu beachten, durch die grafische Sammlung zu gehen, den Museumsshop zu besuchen und somit das Ambiente des gesamten Gebäudekomplexes, des Palais Erzherzog Albrecht aus dem 17. und 18. Jahrhundert, im Stadtzentrum auf sich wirken zu lassen.

Nach dem Museumsbesuch erwartete die Schüler/innen ein Malworkshop, indem sie ihre eigene Kreativität erproben konnten und auch wirklich gute Bilder gemalt haben.

Im Anschluss an den Museumshalbtag besuchte die Klasse den Zentralfriedhof und besuchte die Ehrengräber, der dort begrabenen berühmten Persönlichkeiten: Friedrich Amerling 1803-1887, Hans Makart 1840-1884, Peter Altenberg 1859–1919, Friedrich Torberg 1908–1979, Hansi Hölzl alias „Falco“ 1957-1998.


Besuch im Asylgerichtshof

Treffpunkt Keplerplatz. Wir machten keine marketingstrategische Analyse der Favoritenstraße, sondern schauten uns eine Gerichtsverhandlung am Asylgerichtshof an. Frau Prof. Dr. Dinhopl verschaffte uns ausreichend Sitzplätze bei einer Anhörung eines Asylwerbers.

Der Asylgerichtshof befindet sich seit 2008 auf der Laxenburgerstraße. Das Gebäude an sich ist sehr unscheinbar und wird mit 01. Jänner 2014 umgesiedelt, weil das Asylgericht dann zum wiedererrichteten Verwaltungsgerichtshof gehört und zu diesem Zweck die Richter personell aufgestockt werden und der Platz dann nicht mehr ausreichen würde.

Der Gerichtssaal hatte wenig „Richter-Flair“. Er war sehr schlicht gehalten und wies schon Spuren von hitzigen Verhandlungen auf – eine der Fensterscheiben war zersplittert.

Als erstes begrüßte uns einer der zwei anwesenden Richter. Wir bekamen ein kurzes Briefing und hatten dann noch die Chance, ihn über das Asylverfahren und seinen Beruf auszufragen.

Zunächst betrat der Dolmetscher den Raum. Er wurde gebraucht, weil der Beschwerdeführer (Asylwerber) nicht sehr gut Deutsch sprach und die Verhandlung deshalb auf Russisch übersetzt werden musste. Dann betrat der zweite Richter gemeinsam mit der Beschwerdeführervertreterin den Raum, die dann sogleich den Beschwerdeführer hereinbaten.

Die Befragung bestand aus Routinefragen, wie zum Beispiel Name des Vaters, Geburtsdatum, etc. . Viel spannender waren jedoch die „Testfragen“, die dazu da sind, um Lügen aufzudecken. Der Befragte wird nämlich über Sachen befragt, die er bei der ersten Befragung behauptet hatte.

Die Antworten des Ansuchenden widersprachen sich zum Teil und waren zum Teil auch ziemlich unüberlegt, weil er behauptete Jus studiert und abgeschlossen zu haben. Er konnte aber nicht einmal die ungefähre Anzahl von Paragraphen seiner Spezialisierung nennen.

Nachdem der Beschwerdeführer seine Gründe, warum er Asyl brauche schilderte, blieben wir noch kurz im Gerichtssaal, während der Dolmetscher das Protokoll rückübersetzte und es mit dem Befragten noch einmal durchging.

Währenddessen unterhielten wir uns mit dem Senat – den 2 Richtern und bekamen noch einige interessante Informationen.

Das Urteil haben wir noch nicht erfahren, jedoch war die allgemeine Resonanz in unserer Klasse klar gegen den Beschwerdeführer, weil viele seiner Behauptungen sich widersprachen und sein Handeln teilweise nicht nachvollziehbar war.

Der Ausflug war für alle sehr informativ, spannend und interessant, weil „Asyl“ ein Lieblingsthema der Medien zu sein scheint und es auch ein wichtiger Punkt im Wahlkampf vieler Parteien war.


 „Hoher“ Besuch im Parlament

Der vierte Jahrgang der Vienna Business School Augarten besuchte das Österreichische Parlament am Ring und hatte die Möglichkeit mit Christine Marek ein Gespräch zu führen.

Als erstes wurden wir, von unserer werten Frau Professor durch das Parlament geleitet und sie erzählte uns einige spannende Informationen über den National- und den Bundesrat. Wir wurden durch den Historischen Sitzungssaal geführt und danach hatten wir das Vergnügen, die Klubobleute der Parteien anzuhören – Die Grünen wurden scharf attackiert. In der Diskussion über die Grünen gab es einen Themenwechsel, in dem der Herr Bucher, Stronach erwähnte und in einer Rede gegen ihn hetzte. „Ein Abgeordneter vom BZÖ wurde von Herrn Stronach gefragt, ob er für seine Partei arbeiten würde. Dieser lehnte jedoch ab, da er seiner Partei treu sein wollte. Das sollte ihm einer mal nachmachen.“: sagte Herr Bucher. – solche Aussagen bzw. der Beginn der Nationalratssitzung war unser erster Höhepunkt. Die Diskussion hingegen über den „U-Auschuss“ war eher trocken mitanzuhören, aber doch spannend – bemerkenswert war, dass die Abgeordneten, wenn auf einmal eine heftige Diskussion ausbrach, kein Blatt vor dem Mund hatten und die Gesprächskultur nicht respektiert wurde – „wie im Kasperltheater!“

Nach dem Plenum hatten wir die Möglichkeit mit Christine Marek ein persönliches Gespräch zu führen und ihr persönliche Fragen zu stellen. Frau Marek ging sehr detailliert auf unsere Fragen ein und erzählte uns vieles aus ihrem Leben. Sie erzählte uns, dass sie es nicht immer so leicht und oftmals mit größeren Problemen zu tun hatte, aber im Endeffekt hat sie es weit gebracht und auch etwas bewirkt. Das eine verpflichtende letzte gratis Kindergartenjahr – das ist ihr „Baby“- So wie sie es nannte. Zum Abschluss gab es noch ein nettes Foto mit Christine Marek – Ein sehr spannender Tag!


RETZ – DIE WEITEN UND TIEFEN EINES WEINKELLERS

Während andere früh am Morgen noch schlafen, versammelten sich die motivierten Schüler/innen des 2. und 3. Jahrganges bereits in Wien Floridsdorf, um nach Retz zu fahren.

Ziel des diesjährigen Herbstwandertages war der Erlebniskeller in der Weinviertler Stadtgemeinde Retz. Nach einer kurzweiligen Zugfahrt machten wir uns auf den Weg in Richtung Hauptplatz, wo im Tourismusbüro der Treffpunkt für die Besichtigung des Erlebniskellers war. Aufgrund der großen Anzahl der Schüler/innen mussten wir uns in zwei Gruppen aufteilen. Der Rundgang startete mit einer kurzen Hauptplatzerklärung inkl. Stadtgeschichte. Anschließend folgte bereits der Eintritt in den Schaukeller. Durch interaktive Elemente im Weinkeller wurde die Führung tatsächlich zu einem Erlebnis. Neben überdimensionalen Fässern, wo früher Wein gelagert wurde bis hin zu zahlreichen Maschinen und Flaschen wurden uns interessante Einblicke in die Welt der Winzer geboten. Am Ende der Besichtigung wurden wir mit einem Glas Traubensaft vom Kellermeister verabschiedet. Nach einer ausgiebigen Mittagspause marschierten wir auf den Kalvarienberg. Dieser liegt ein Stück außerhalb der Altstadt, wo man mehr oder weniger das Wahrzeichen von Retz findet: die Windmühle. Anschließend wanderten wir zurück in Richtung Bahnhof. Mit vielen Impressionen traten wir am Nachmittag wieder die Heimreise an. Trotz dass es zeitweise geregnet hatte, war es ein gelungener Tag!