Freilanduntersuchung – Geologie

Freilanduntersuchung – Geologie

Bei dem Ausflug vom 07.06.2017 wurden die Schüler der 1AK und der 4BK in drei Gruppen eingeteilt. Es gab die Zoologen-Gruppe, die Botaniker-Gruppe und noch eine Gewässerökologie-Gruppe. Jede Gruppe musste im Laufe des Tages an einem Geologie Crashkurs teilnehmen, der von Herrn Prof. Zauner geführt wurde.

Geologie ist eine Wissenschaft, welche sich mit der Entstehung und Veränderung von Gesteinen und Gebirgen auseinandersetzt. Die untersuchten Zeiträume betragen dabei viele Millionen Jahre.

Danach kam es zum zweiten Programmpunkt dieses Kurses, dem Teil in dem wir über das Alter der in Wien vorkommenden Gesteinsarten lernen.

Die jüngsten Gesteine sind aus der Eiszeit und sind bis zu 2,6 Millionen Jahre alt, die des Wiener Beckens sind bis zu 17 Millionen Jahre alt, und die Flyschgesteine bzw. die Gesteine der Kalkalpen sind die ältesten Gesteine die man in Wien finden kann. Sie sind nämlich über 50 Millionen Jahre alt.

Nachdem wir die Altersgruppen der sich in Wien befindlichen Steinen erklärt bekamen, erzählte uns der Hobby-Geologe der VBS Augarten, eher bekannt als Herr Prof. Zauner, einige Fakten über den Wienerwald. Er, der Wienerwald, ist der nordöstlichste Teil der Alpen.

Er liegt in Niederösterreich und ist, wie der Rest der Alpen über 50 Millionen Jahre alt. Er ist ein Schutzgebiet.

Laut der „seriösesten“ aller Quellen – Wikipedia – ist der Wald ein UNESCO-Biosphärenpark.

Der Abschluss des Geologie Crashkurses war für mich am interessantesten.

Wir hatten einen Auftrag bekommen, bei dem wir Steine suchen mussten. Anhand dieser Steine haben wir so einiges gelernt.

Der erste Stein denn wir uns angeschaut haben ist „allochthon“, das heißt er kommt normalerweise nicht dort vor/ ist dort nicht entstanden, sondern er ist irgendwie dahin gelangt z.B. ein Wanderer hat ihn eventuell dahin geschleift. Autochthone Gesteine sind das Gegenteil von allochthonen, also am Fundort vorkommende Gesteine.

Um herauszufinden ob ein Stein entweder aus Kalk oder aus Silikat-Mineralien entsteht, träufelten wir Salzsäure auf den Stein.

Die anderen zwei Steine, waren einerseits ein Sandstein, welche rau, bunt und fest sind, andererseits einen Tonstein, welche aus feinen Körnern bestehen, aus der Tiefsee kommen und beide weich sind. Beide Steine wechseln sich in Schichten ab (Sediment-Gesteine).

Burcu SAGLAM