Kunst und Kultur 3.0

Kunst und Kultur 3.0

„Der letzte Schrei!“

Monotypie in der Albertina – Monet bis Picasso

Am Mittwoch, den 4. November 2015 trafen sich die Teilnehmer der unverbindlichen Übung Kunst und Kultur in Begleitung von Mag. Sigrid Weber, um die Sammlung Batliner, eine der bedeutendsten Kollektionen Europas zur Malerei der Klassischen Moderne, in der Albertina zu besuchen.

Nach einer Einführung in alle Ismen der Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts durch Mag. Kamila Kusmierek, konnten die Schülerinnen und Schüler im Werk-Atelier zuvor Gesehenes und Erlebtes in eigenen künstlerischen Arbeiten umsetzen.

Frau Mag. Kusmierek erzählte ausführlich und verständlich, worin die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Stilrichtungen lagen und wie die Künstler auf verschiedenen Wegen eine neue Bildsprache entwickelten, die anfänglich auf große Ablehnung stießen. Manche Bezeichnung, wie Kubismus wurde von den Kritikern erfunden. Die Künstler waren unter anderem durch die Erfindung der Fotografie gezwungen eine neue Bildsprache zu entwickeln. Sie lehnten den Akademismus ihrer Zeit ab und versuchten sich als unabhängige, wilde Künstler zu etablieren. Es war die Geburtsstunde des Bohemiens. Dennoch waren die meisten Künstler akademisch gebildet.

Im Werk-Atelier konnten die Schülerinnen und Schüler ein einzigartiges Werk schaffen, eine Monotypie. Bewundern kann man die Werke am Tag der offenen Tür und das wird der Tag der Wahrheit: entweder werden Schreie gehört, oder Töne der Bewunderung!